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1. Kärntner Erlebnispark und Kärntnerhof Seetaverne


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Berge


Der Drauzug, auch mit Gailtaler Alpen bezeichnet, ist ein Kalkalpenzug am Südrand Österreichs. Er verläuft zwischen Drau- und Gailtal (südliches Kärnten) und durch den Süden von Osttirol. Die Westgruppe, die Lienzer Dolomiten, werden teils zur Gebirgseinheit gezählt, teils extra geführt.
Das 100 km lange, im Westen schmale Gebirge liegt zwischen Gail im Süden und Drau im Norden. In einer Furche zwischen den Gailtaler Alpen und dem Goldeck liegt der Weißensee, der höchstgelegene Badesee Österreichs.

Gliederung in 5 Gebirgszüge


Der Drauzug gliedert sich in West-Ost-Richtung in fünf durch Quertäler und ein Längstal getrennte Gebirgstöcke
  • Lienzer Dolomiten (etwa 40 km) vom Kartitscher Sattel (östlich von Sillian) bis zum Gailbergsattel bei Oberdrauburg (Höchste Gipfel Große Sandspitze 2770 m und Spitzkofel 2718 m, beide südlich von Lienz)
  • Gailtaler Alpen im engeren Sinn (etwa 65 km):
  • Reißkofelgruppe zwischen Gailberg- und Kreuzbergsattel bei Greifenburg (Reißkofel 2371 m, Jauken 2275 m)
  • Latschurgruppe zwischen dem Weißensee und dem Drauknie bei Sachsenburg (Latschur 2236 m)
  • Spitzegelgruppe südöstlich des Weißensees zwischen Kreuzberg und Bleiberger Graben (Spitzegel 2119 m)
  • Dobratsch (Villacher Alpe, 2166 m) als östlicher Ausläufer der Gailtaler Alpen mit dem Naturschutzgebiet Die Schütt


Die Karnischen Alpen gliedern sich in zwei markante Abteilungen:
  • Karnischer Hauptkamm (AVE 57a)
  • Karnische Voralpen, das sind die Friauler Dolomiten und ihre Vorberge, erstere werden ab dem Mauriapass südwärts zu der Gruppe der Südlichen Karnischen Alpen (AVE 57b) gerechnet, die auch Teile der Belluneser Voralpen (Venetianer Voralpen) umfasst.


Der Begriff wurde im 19. Jahrhundert[1] für eine Dreiteilung der Ostalpen in Norische Alpen, Karnische Alpen (A. Carnicae) und Julische (A. Juliae) oder Krainer-Alpen verwendet. Dabei erstrecken sich diese drei Gruppen über folgende Gebirgsgruppen, wie sie die AVE gibt:
  • die Juliae vom Triglav (alt: Terglu) bis an die Dinarischen Alpen (Dinariden) – der heutige Begriff Julische Alpen entspricht dem noch weitgehend
  • die Carnicae entlang der Drau bis an die Save (alt: Sau) – das sind die heutigen Karnischen Alpen (die danach noch immer auch karnischer Hauptkamm genannt werden), die Gailtaler Alpen, die Karawanken, Steiner Alpen (Kamniške bzw. Savinjske Alpe ‚Save-Alpen‘) und das Bachergebirge (Pohorje)
  • und die Noricae das ganze Gebiet von der Donau an die Drau (also die heutigen östlichen Nord- und Zentralalpen, wobei seinerzeit die Westgrenze der Ostalpen an der Dreiherrenspitze gesehen wurde). Das hat mit dem heutigen Begriff der Norischen Alpen kaum mehr zu tun.


Karnischer Hauptkamm


Der Karnische Hauptkamm bildet einen stark ausgeprägten von Ost nach West verlaufenden Kamm von über 100 km Länge zwischen den Einzugsgebieten von Drau, Gail und Tagliamento und ist ein beliebtes Wandergebiet.
Der Kamm beginnt im Westen mit dem markanten Helm (2433 m) im Skigebiet von Sexten, erreicht mit Pfannspitze (2678 m), Großer Kinigat (2689 m) und Hochweißstein (Monte Peralba, 2694 m) mehrmals knapp 2.700 Meter und in der Hohen Warte als höchstem Gipfel 2780 m.
Der östliche, niedrigere Teil des Gebirgszuges wird von zwei wichtigen Pässen gequert: Plöckenpass und Nassfeldpass.
Die Karnischen Alpen umfassen mit dem Eiskar - eingebettet im Kellerwandmassiv - den südlichsten Gletscher Österreichs.

Die Karnischen Alpen wurden ab der Mitte des 19. Jahrhunderts touristisch erschlossen, der Karnische Höhenweg aber verdankt seine Existenz dem Ersten Weltkrieg, als der Dreibund zwischen Italien, Österreich und dem Deutschen Reich zerbrach und daraufhin ab 1915 der Gebirgskrieg in den Karnischen Alpen begann. Zur Vorbereitung dieses Krieges wurden beiderseits der Staatsgrenze Versorgungswege angelegt, an denen Geschützstellungen, Kasematten, Gänge, Unterkünfte und später auch Friedhöfe errichtet wurden.

Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg kam es ab Anfang 1944 zu Partisanentätigkeiten, wodurch die Infrastruktur der Region und Teile des Wegsystems schwer beschädigt bzw. zerstört wurden. Im Laufe der Jahrzehnte verfielen weitere Teile der Verbindungswege. 1970 setzten sich der Bergrettungsarzt Dr. Ernst Steinwender und Dr. Richard Grumm für die Wiedererrichtung des Wegsystems ein, um den Tourismus in der Gegend wieder zu fördern. Im Jahre 1974 waren die Wege wiederhergestellt und miteinander verbunden.
Noch heute sind zahlreiche Ruinen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges vorhanden. In Kötschach-Mauthen gibt es das Museum 1915 bis 1918 vom Ortler bis zur Adria der Dolomitenfreunde über diesen Gebirgskrieg, das 1992 eröffnet wurde.

Auf Grund der geologischen Vielfalt des Gesteins der Karnischen Alpen wurde zwischen Sillian und dem Naßfeld ein geologischer Lehrpfad (der Geo-Trail) eingerichtet. Mit Hilfe von Schautafeln entlang des Weges wird die Geologie der Karnischen Alpen genauer erläutert.

Der Karnische Höhenweg (Wege Nr. 403 und 03), ist ein Wanderweg in den Karnischen Alpen, der in weiten Teilen auf der Höhe des Karnischen Hauptkamms in mehrere Varianten entlang der Staatsgrenze zwischen Italien (Regionen Veneto und Friuli-Venezia Giulia) und Österreich (Bundesländer Tirol, genauer Osttirol, und Kärnten) verläuft. Er berührt neun Schutzhütten und hat eine Gesamtlänge von 155 km. Gleichzeitig ist er Teil des Friedenswegs, dessen Idee bereits im Gruber-De-Gasperi-Abkommen von 1946 vorhanden ist. Außerdem ist er Teil des Roten Weges der Via Alpina.
Der Höhenweg selbst weist keine außergewöhnlichen Schwierigkeiten für Wanderer auf. Es muss aber berücksichtigt werden, dass die Etappen (zum Teil bis zu neun Stunden) sehr lang sind. In der Hauptsaison Juli/August ist der Weg sehr überlaufen und es kann zu Engpässen bei Übernachtungen in den Hütten kommen. Auf Grund der frontalen Sonneneinstrahlung am Nachmittag empfiehlt es sich, den Weg nicht von Osten nach Westen zu begehen. Bei einem drohenden Wettersturz sollte nicht gezögert werden, einen der zahlreichen Notabstiege ins Tal zu nutzen, denn auf dem exponierten Höhenweg besteht große Blitzschlaggefahr.