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1. Kärntner Erlebnispark und Kärntnerhof Seetaverne


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See


Der Pressegger See liegt im Unteren Gailtal östlich von Hermagor. Mit einer Fläche von 55 Hektar ist er der neuntgrößte See Kärntens.


Charakteristisch für diesen See sind die großflächigen Schilfbestände.

Der See liegt in einem glazial geformten Becken, das eine Nebenfurche des Gailtales bildet.[1] Er stellt den Rest eines nacheiszeitlich wesentlich größeren Sees dar, der durch Verlandung und Schuttkegel verkleinert wurde. Nördlich des Sees liegen die Kalkketten des Spitzegelzuges. Im Südwesten befinden sich die Phyllitrücken von Guggenberg-Egg, die aus kristallinen Schiefern aufgebaut sind.

Der See hat eine Wasserfläche von 55 Hektar. Damit ist er der neuntgrößte See Kärntens. Er hat eine halbkreisförmige Form, die Uferlinie ist wenig differenziert. Die Unterwasserböschungen im Westen, Norden und Osten sind flach abfallend, im Süden sind sie steiler. Der Boden des Sees ist flach. In ihm sind etliche kleine Quelltrichter eingesenkt. Die mittlere Tiefe des Pressegger Sees beträgt 3,4 m. Nur ein Siebtel des Sees ist tiefer als 6 m. Im Bereich der Quelltrichter erreicht der See eine Tiefe von 13 m.

Im Westen und Osten ist der See von natürlichen Schilfbeständen umgeben, im Norden und Süden wurden diese durch Kulturland und Badegelände verdrängt.
Seine Flachheit verbunden mit der sonnigen Lage bedingt die rasche Erwärmung des Sees im Frühsommer auf Temperaturen von 22 bis 24 °C. In 5 bis 8 m Tiefe bildet sich eine Sprungschicht aus mit einem starken Temperaturgefälle. Das Tiefenwasser ist rund 10 °C kalt. Im Hochsommer kann der See sogar eine Temperatur bis zu 29 °C erreichen.

Der Zufluss des Sees erfolgt zu zwei Dritteln über die Vella (0,7 m³/s) und einige kleinere Zubringerbäche, zu einem Drittel über das Grundwasser (rund 0,5 m³/s). Durch den hohen Zufluss wird das Wasser des Sees in nur 20 Tagen ausgetauscht. Der See entwässert über den 3,6 km langen Pressegger-Seebach in die Gail.
Das Auftreten der Trichterquellen ist durch die Kalkschuttkegel bedingt, die vom Fuß des Vellacher Kegels bis in den See reichen. Sie liegen auf einer wasserundurchlässigen eiszeitlichen Grundmoräne und sind ihrerseits von tonigen Ablagerungen bedeckt. Zwischen diesen beiden Schichten staut sich das Bergwasser und tritt in den unterseeischen Quellen aus.

Im See leben 12 Fischarten: Hecht, Wels, Aitel, Bitterling, Brachse, Karpfen, Laube, Rotauge, Rotfeder, Schleie, Barsch und Zander. Der Edelkrebs kommt im See sowie in Zu- und Abfluss sehr zahlreich vor. Im Abfluss sind Karpfen, Rotaugen, Aiteln und Welse am häufigsten, der Fischbestand ist hier aufgrund der Strukturvielfalt außerordentlich hoch (bis knapp 9000 kg/ha).

Der Pressegger See ist ein beliebtes Badegewässer. Die Tourismusgeschichte am See beginnt etwa 1890 und verlief wegen der Abgeschiedenheit des Gailtales zunächst eher langsam. Die Sommerfrischler konzentrierten sich jedoch bald im Bereich des Sees und im Ort Hermagor. Nach dem Ersten Weltkrieg steigerte sich das Fremdenverkehrsaufkommen, im Jahre 1932 beantragte die Gemeinde Möschach (heute ein Teil von Hermagor) die Bildung eines Ortes Pressegger See, heute neben Sonnleitn und Sonnenalpe Naßfeld einer von drei Orten, die auf den Tourismus zurückgehen. Einen großen Aufschwung erfuhr der Tourismus in der Wirtschaftswunderzeit der 1950er Jahre. In dieser Zeit wurden am See auch zwei Camping-Plätze errichtet. 1967 wurde das Hermagorer Strandbad eröffnet. Dieses wurde 1992 saniert, auch wurde hier der "Erste Kärntner Erlebnispark" eröffnet mit großer Wasserrutsche und Luna Loop.

Fischereiberechtigt ist am See eine lokale Familie. Gefangen werden vor allem Karpfen, Schleien, Hechte und Welse. Im Abfluss liegt das Fischereirecht bei einer weiteren Familie.
Bis zum Auftreten der Krebspest war auch der Edelkrebs von wirtschaftlicher Bedeutung. Die gefangenen Tiere wurden auf den Märkten von Villach und Klagenfurt verkauft und mit der Bahn sogar bis Wien verschickt.
1970 wurde der Pressegger See mit den umgebenden Flächen zum Landschaftsschutzgebiet erklärt (LGBl. Nr. 89/1970, Nr. 62/1983). Es ist 416 Hektar groß.